interkulturelle Medienwerkstatt.................
 
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AKTUELLE PROJEKTE | ARCHIVIERTE PROJEKTE

> ACT AGAINST RACISM
- 2005/2006

 

Täglich werden die Menschen mit den negativen Einflüssen der Medien konfrontiert. Laufend wird über Kriege, Terror und Kriminalität genauestens informiert.
Dies alles wirkt sich negativ auf die multi-ethnische Gesellschaft aus. Die Angst vor dem Fremden wird nicht bekämpft sondern dadurch geschürt. Die kulturellen, sozialen und politischen Unterschiede werden ständig hervorgehoben.
Durch die fehlende persönliche Einsicht in die Lebensweise des "Anderen" und dessen kulturelle und soziale Sprache entstehen Vorurteile und Verallgemeinerungen.

In diesem Projekt werden Betroffene zu Agierenden.

Als interkulturelle Medienwerkstatt, wird PANGEA von Jugendlichen diverser ethnischer Herkunft (über 35 Nationen) besucht, die täglich mit Diskriminierung, Rassismus und sozialer Benachteiligung zu kämpfen haben. Einige der BesucherInnen haben es sich zum Ziel gesetzt, diese Probleme medial aufzuarbeiten und damit die breite Öffentlichkeit zum Nachdenken zu animieren.

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> SPRACHE DES ANDEREN
- 2004

 

Die „Sprache des Anderen“ ist ein Projekt, indem eine Gruppe von junge der MigrantInnen der zweiten Generation, Flüchtlinge, AsylwerberInnen und ÖsterreicherInnen sich gemeinsam mit ihrem Heimatgefühl und damit auch ihrer Identität auseinandersetzen. Sie werden das zum Ausdruck bringen, was besonders ist an ihrer Kultur, seien es Mythen und Sagen, alten Geschichten, Bräuche die mit konkreten Ereignissen verbunden sind, oder die spezifische Mentalität der dort lebenden Menschen.

Mit den Methoden des „Kreativen Schreibens“ werden die Jugendlichen zum spielerischen Umgang mit Sprache und Wort animiert werden. Doch nicht nur die Wörter sonder auch Zeichen bzw Zeichnungen können eingesetzt werden um Gedanken und Gefühle zu vermitteln. Generell soll zum „Schreiben als Selbst(er)klärung und Verbalisierung“ motiviert werden.Das Ziel dieses Projekts ist es, die Barriere zwischen den scheinbar „Anderen“ aufzulösen. Es geht darum, mittels der konkreten Medienarbeit Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit den Jugendlichen zu schaffen, die zur Entwicklung einer eigenen Identität und einer eigenen (Teil-) Öffentlichkeit beitragen.

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> MTV GENERATION
- 2003

 

MTV ist Teil des Medien(er)lebens von Jugendlichen. Die MusikerInnen, deren Songs und Videos werden vielfältig rezipiert. Kleidung, Frisur, Slang oder Inhalte fließen ins Leben ein, werden kopiert oder auch abgelehnt. Freitag, den 07.03.2003 - im Rahmen von Pangea, der interkulturellen Medienwerkstätte für junge MigrantInnen und ÖsterreicherInnen - startet die MTV-Video-Reihe. Gefragt sind beliebte Videoclips, die hinterfragt werden. Anschließend findet ein Fototake statt, wo Starfotos inszeniert werden. Präsentiert werden die Ergebnisse im Rahmen von mtv.generation II. Abschließend findet eine Ausstellung im Palais Mannstorff statt.

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> DIALOG DER KULTUREN
- 2002

 

“Dialog der Kulturen” ist der Versuch einer ethnisch und kulturell gemischten Gruppe, Andere aber auch sich selbst in den Bereichen Kultur und Religion zu informieren und aufzuklären. Der tatsächliche Mangel an Information in der Gesellschaft und die bewusste Verzerrung aktueller Themen wie „Islam in den öffentlichen Medien“ gab die Veranlassung diese „Problematik“ als Herausforderung anzunehmen. D.d.K. kann als Entdeckungsreise quer durch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kulturen und Religionen angesehen werden.

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> ABSURDES ORCHESTER
- 2002

 

Dieses experimentielle Projekt entstand im Herbst 2001 im Rahmen der Tätigkeit von MEDEA. Die AkteurInnen sind MigrantInnen und ÖsterreicherInnen, Jugendliche und Erwachsene, ProfimusikerInnen und NeueinsteigerInnen. Das „Absurde Orchester“ ist als offenes Projekt konzipiert, welches alle Interessierten musikalische Mitgestaltungsmöglichkeiten bietet. Die Besetzung variiert - etwa 10-15 KünstlerInnen traten bis jetzt in verschiedenen Zusammen- setzungen gemeinsam auf. Bisher Beteiligte kommen aus Afghanistan, Ägypten, Ruanda, Iran, Irak, Bosnien, Albanien und Österreich.

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> NAZIONALSOZIALISMUS IN ÖSTERREICH
AUS DER SICHT MINDERJÄHRINGER MIGRANTINNEN
- 2001

 

Es scheint widersinnig jugendlichen Flüchtlingen, die ohnehin mit ihrem Asylverfahren, ihrem rechtlichen Status und dergleichen vielbeschäftigt sind, die Geschichte Österreichs vermitteln zu wollen. Doch nach mehrmaligen einschlägigen Erfahrungen aus dem Betreuungsalltag im Volkshilfeprojekt "the house" hat dieses Projekt einen nicht zu vernachlässigenden Stellenwert bekommen. Einige Jugendliche begrüßten mit "Heil Hitler" und schienen die darauf folgenden Aufklärungen nicht zu...

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> ARTENREICH
- 2001

 

ARTENREICH ist ein Projekt zur Erforschung und Dokumentation der Menschen und Kulturen, die den Linzer Hauptplatz bevölkern - der verschiedenen Lebensarten denen wir im Alltag im Zentrum unserer Stadt begegnen.

Sowohl individuelle Lebensarten als auch Kultur insgesamt können nicht als vollendete, endgültige, Objekte angesehen werden. Sie sind prozeßhaft und einer dauernden Veränderung und Erweiterung unterworfen d.h. sie entwickeln sich fortwährend weiter.
Die Grundlage für unser Denken und Handeln ist weder eine staatliche noch eine gesellschaftliche Zugehörigkeit sondern die im Fluß befindlichen Identifikationselemente, der eigene Anspruch und die eigenen Aussagen einer Person über ihre Identität und Zugehörigkeit sind maßgeblich.

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