Die „Sprache des Anderen“ ist ein
Projekt, indem eine Gruppe von junge der MigrantInnen der zweiten
Generation, Flüchtlinge, AsylwerberInnen und ÖsterreicherInnen
sich gemeinsam mit ihrem Heimatgefühl und damit auch ihrer
Identität auseinandersetzen. Sie werden das zum Ausdruck
bringen, was besonders ist an ihrer Kultur, seien es Mythen und
Sagen, alten Geschichten, Bräuche die mit konkreten Ereignissen
verbunden sind, oder die spezifische Mentalität der dort
lebenden Menschen.
Mit den Methoden des „Kreativen Schreibens“ werden
die Jugendlichen zum spielerischen Umgang mit Sprache und Wort
animiert werden. Doch nicht nur die Wörter sonder auch Zeichen
bzw Zeichnungen können eingesetzt werden um Gedanken und
Gefühle zu vermitteln. Generell soll zum „Schreiben
als Selbst(er)klärung und Verbalisierung“ motiviert
werden.Das Ziel dieses Projekts ist es, die Barriere zwischen
den scheinbar „Anderen“ aufzulösen. Es geht darum,
mittels der konkreten Medienarbeit Auseinandersetzungsmöglichkeiten
mit den Jugendlichen zu schaffen, die zur Entwicklung einer eigenen
Identität und einer eigenen (Teil-) Öffentlichkeit beitragen.
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